3D-Druck in der Anwendung: Projekte, Erkenntnisse und Perspektiven
Ein Blick hinter die Kulissen von Praxis und Forschung

Forum 3D Druck Jena Ankuendigung Web

Wie behauptet sich additive Fertigung im Wettbewerb – und welche Technologien prägen ihre Zukunft? Antworten liefert das 13. Mitteldeutsche Forum 3D-Druck in der Anwendung am 1. Oktober 2026 an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena.

Zwei hochkarätige Referenten eröffnen das Forum mit Keynotes zu Wachstum, Trends und Zukunftsperspektiven der additiven Fertigung im Wettbewerb. Anschließend vermitteln insgesamt 16 Fachvorträge in vier Sessions neueste Erkenntnisse und praxisnahe Anwendungen:
• Biogene Materialien und bionische Strukturen im anwendungsnahen 3D-Druck
• Additive Fertigung im XXL-Format
• Werkstoff- und Prozessgestaltung für funktionale AM-Bauteile
• Prozesssicherheit und Funktionalisierung für die additive Serienfertigung

Die Veranstaltung, zu der auch eine begleitende Ausstellung gehört, bringt Fachleute aus Industrie, Forschung und Anwendung zusammen und bietet Raum für Wissenstransfer, neue Kontakte und den Blick über den eigenen Fachbereich hinaus.

Eine Premiere feiert der Makerspace-Wettbewerb: Im Vorfeld waren Studierende und Gründungsteams aufgerufen, ihre Ideen einzureichen. Beim Forum werden die besten Beiträge vorgestellt und die Preisträgerinnen und Preisträger ausgezeichnet. Zudem vergeben die Teilnehmenden des Forums einen Publikumspreis.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen, das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Website des Forums: www.eah-jena.de/3d-druck-forum/

+++ Veranstaltungsankündigung +++

Am 22. September 2026 laden DMG MORI und die Ernst-Abbe Hochschule in Jena am Vortag der W3+Fair Messe zum 5. Wissenschaftlichen Forum zur ULTRASONIC-Bearbeitung ein. Im Rahmen der Veranstaltung werden von 13:00 bis 17:00 Uhr Fachvorträge der EAH, DMG MORI sowie von Industrie- und Forschungspartnern zu hart-spröden Werkstoffen, sowie deren effizienter, hochpräziser Bearbeitung gehalten. Zudem werden im Rahmen des 2025 eröffneten ULTRASONIC Competence Centers Live-Bearbeitungen auf drei ULTRASONIC Maschinen vorgestellt. Neben den Fachvorträgen bietet sich auch ausreichend Zeit zur Diskussion mit den Experten.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Zur Anmeldung gelangen Sie hier.
Das Programm können Sie hier einsehen.

Einladungsbild 5 Wiss Forum Ultrasonic

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom 10. bis 12. Juni fand in Stipshausen das Grand Opening bei der Firma DMG MORI statt. Im Rahmen des gemeinsamen "ULTRASONIC Competence Center" Projektes, nahmen auch mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Bliedtner an diesem spannenden Event teil. Anlass für die Veranstaltung war unter anderem die feierliche Eröffnung eines neuen Produktions- und Logistikanbaus auf dem DMG-Werksgelände in Stipshausen. Zusätzlich dazu fanden direkt im neuen Anbau die ULTRASONIC Technologie-Tage statt, welche zahlreiche spannende Vorträge und Diskussionen rundum die ultraschallunterstützte Bearbeitung von hart-spröden Materialien beinhalteten. Auch seitens unserer AG wurden dabei zwei interessante Vorträge präsentiert, wobei Professor Bliedtner direkt am 10. Juni mit seiner Key Note Rede zum Thema „Prozessketten für die komplexe Bearbeitung optischer Werkstoffe – Potenziale der ULTRASONIC-Technologie in Forschung und industriellen Anwendungen“ die Beiträge der AG eröffnete. Als zweiter Redner der AG präsentierte Sebastian Henkel am nächsten Veranstaltungstag einen Vortrag mit dem Titel „Vom Fein- zum Ultra-Feinstschleifen für die Bearbeitung optischer Materialien“.

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Die Veranstaltung erwies sich als exzellente Plattform für einen tiefgehenden, praxisnahen Dialog an der Schnittstelle zwischen industrieller Anwendung und wissenschaftlicher Forschung. Neben dem fachlichen Austausch bot das Event den idealen Rahmen, um bestehende Kontakte zu pflegen und neue, wertvolle Netzwerke zu knüpfen. Im Mittelpunkt standen dabei der Wissenstransfer und fachliche Gespräche mit führenden Expertinnen und Experten aus der Präzisionsfertigung sowie den damit eng verbundenen Technologiefeldern.

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Am Freitag, den 05.06.2025, wurde die interne Tradition fortgesetzt und es fand der 14. Studentische Forschertag der AG Bliedtner statt. Dieses Mal stellten 8 Studentinnen und Studenten aus den unterschiedlichen Teilgruppen der AG den aktuellen Stand ihrer Arbeit vor.
Die Siegerin, Henriette Holz, setzte sich mit ihrem Vortrag zum Thema „Prozesscharakterisierung des laserbasierten Pulverbettschmelzens mittels ultrakurzgepulster Laserstrahlung von alkalischen Glaspulvermaterialien“ durch und gewann den Forscherpokal sowie das Preisgeld. Knapp dahinter auf dem zweiten Platz landete Benjamin Hoppe mit seinem Vortrag über „Laserstrahlpolitur additiv gefertigter Bauteile“. Den dritten Platz belegte Max Hegenscheidt mit seinem spannenden Thema „Vergleichende Untersuchungen zum Einfluss der Diamant-Konzentration beim Ultra-Feinstschleifen von Quarzglas“.

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Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie dem Publikum für die interessante Diskussionsrunde, die auch diesen Forschertag wieder bereichert hat.

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Am 02. & 03.06.2026 fand in Würzburg die 99th Glass-Technology Conference, organisiert von der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft (DGG), statt. Auch in diesem Jahr zog die Konferenz ein vielfältiges Publikum an, das von Forschern, Wissenschaftlern und Ingenieuren bis hin zu Fachleuten aus der Industrie und Führungskräften aus der Wirtschaft reicht. Neben spannenden Einblicken in wegweisende Forschungsarbeiten gab es reichlich Gelegenheit, sich mit Fachkollegen aus der Glastechnologie auszutauschen.

Die AG Bliedtner war dieses Mal mit zwei Posterbeiträgen rund um den Werkstoff Glas vertreten:

  • Anne-Marie Layher: Powder Bed Fusion of Alkali Borosilicate Glass Powder by Laser Radiation
  • Robin Hassel-Schmidt: Material Modification Strategies to Improve Water Resistance of Laser-Solidified Sodium Water Glasses

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SAPHIRA-Netzwerktreffen an der EAH: Kick-Off für innovative Hochleistungsoptiken aus sprödharten Materialien

Mit dem Kick-Off an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena ist das internationale ZiM-Netzwerk Saphira am 12.05.26 erfolgreich gestartet. Im Mittelpunkt des durch die EurA AG koordinierten Netzwerks steht die Entwicklung innovativer Hochleistungsoptiken aus sprödharten Materialien, unter anderem mit dem Werkstoff Saphir.

Zum Auftakttreffen kamen 21 Teilnehmende aus Industrie und Forschung zusammen, um im Rahmen eines Elevator Pitchs die Netzwerkpartner vorzustellen, sich persönlich kennenzulernen und gemeinsame thematische Anknüpfungspunkte auszuloten. Das Konsortium vereint Partner aus Deutschland, der Schweiz und der Slowakei und schafft damit eine internationale Basis für anwendungsnahe Forschungs- und Entwicklungskooperationen.

Fachliche Impulse setzten die Vorträge von Herrn Löslein (Löslein Solutions GmbH / SAPPHCOM), Herrn Marxer (RhySearch. Das Forschungs- und Innovationszentrum Rheintal) sowie Herrn Frank und Herrn Henkel (EAH Jena).  Sie gaben Einblicke in aktuelle Entwicklungen, technologische Herausforderungen und mögliche Innovationspotenziale im Bereich der Optikfertigung, kristalliner Werkstoffe und sprödharter Hochleistungsoptiken.

Ein weiterer Programmpunkt war die Führung durch die Fertigungslabore der AG Bliedtner an der EAH Jena. Dabei erhielten die Teilnehmenden Einblicke in vorhandene technologische Kompetenzen und Forschungsinfrastruktur vor Ort.

Im anschließenden World Café wurden Projektideen gemeinsam weiterentwickelt und vertieft. Der offene Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie bildete eine wichtige Grundlage, um künftige Kooperationsansätze zu konkretisieren und erste Entwicklungslinien für das Netzwerk herauszuarbeiten.

Mit dem gelungenen Auftakt ist ein wichtiger Grundstein für die weitere Zusammenarbeit im ZiM-Netzwerk SAPHIRA gelegt.

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Bildquelle: EAH Jena (2026)

Zwischen Forschung und Fossil – die AG-Bliedtner auf der Rapid.Tech 3D 2026

Sobald sich die dünnen Kunststoffschichten Schicht für Schicht verbinden, entstehen nicht nur Prototypen für den Maschinenbau, sondern bisweilen auch faszinierende Brücken in die Vergangenheit. Ein eindrucksvolles Beispiel präsentierte die AG Bliedtner vom 5.-7. Mai 2026 auf der 22. Rapid.Tech 3D: die vergrößerte 3D-Rekonstruktion einer etwa 40 Millionen Jahre alten Ameise, eingeschlossen in Bernstein aus der Sammlung Johann Wolfgang von Goethes.

Dieses Exponat veranschaulichte eindrucksvoll die Präzision hochauflösender additiver Fertigungsverfahren und zeigte zugleich, wie materialwissenschaftliche Analyse- und Fertigungstechniken wertvolle Beiträge zur Erforschung, Bewahrung und Vermittlung kulturhistorischer Objekte leisten können. Darüber hinaus informierte die AG Bliedtner über ihre aktuellen Forschungsergebnisse, praxisnahe Lehrangebote und vielfältige Kooperationsmöglichkeiten für Unternehmen.

Bild News RapidTech1

Bildquelle: AG Bliedtner (2026)